Historische Bilder des ASV Ober-Roden (bitte anklicken).

Der Vorstand des Angelsportvereins ASV 1971 Ober-Roden e.V.


Vorsitzender

Leo Baal - Ludwig-Uhlandstr.2 - 63322 Rödermark - 06074/90126

leo.baal@gmx.de


Stellv.Vorsitzender

Heinz Berker - Röntgenstr.20 - 63322 Rödermark - 06074/99687

heinz.berker@gmx.de


Rechner

Michael Zerling - Drosselstr. 26 - 63322 Rödermark - 015120714159

michaelzerling@gmail.com


Schriftführer

Werner Englmeier - Breidertring 100 - 63322 Rödermark - 06074-922017

englmeier70@yahoo.de


Pressewart




Gewässerwart

Hermann Berger - Dockendorfstr. 25 - 63322 Rödermark - 06074/95143

hermann.berger@gmx.de


Sportwart

Dieter Gaab - Johannes-Ohl-Str. 17- 64846 Groß-Zimmern - 06071/736144

dieter.gaab@gmail.com


Jugendwart

Dieter Bickert - Waldstr. 1, 64846 Groß-Zimmern,  06071-498983

Dieter.Bickert@t-online.de  


Gerätewart + Hüttenwart  

Willi Reuter - Rüdesheimerstr.8 - 63110 Rodgau - 06106/733414


                      Angelsportverein  ASV 1971 Ober-Roden e.V.

                                                  Satzung

                                                      Stand 10.03.2012

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein trägt den Namen „Angelsportverein ASV 1971 Ober-Roden e.V.“, in Kurzform „ASV Ober-Roden“ mit Sitz in Rödermark und ist in das Vereinsregister des Amtgerichtes Offenbach unter der Nummer 3360 eingetragen. Gerichtsstand ist Offenbach.

(2) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereines

(1) Der Verein ist ein Zusammenschluss von Anglern, mit der Zielsetzung,

a)  das waidgerechte Angeln auszuüben und zu verbreiten

b)  Schaffung und Verbesserung der Möglichkeiten an eigenen, gepachteten oder anderen  Gewässern zu angeln

c)  Hege und Pflege des Fischbestandes der Vereinsgewässer

d)  Gesunderhaltung der Gewässer und Maßnahmen zur Erhaltung des Landschaftsbildes, natürlicher Wasserläufe und des Artenschutzes

e)  Beratung der Mitglieder in Fragen der Angelfischerei, des Natur- und Tierschutzes und bei Bedarf Durchführung von Schulungsmaßnahmen

f) Förderung der Vereinsjugend.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar      gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der   Abgabenordnung. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke,      da die Ausübung der Angelfischerei satzungsgemäß nach fischerei- und      naturschutzrechtlichen Grundsätzen ohne Absicht auf Haupt- oder Nebenerwerb  auf der Grundlage der Gemeinnützigkeit und im Sinne des Hessischen      Fischereigesetzes erfolgt.

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

Die Mitglieder sind eingeteilt in :

1) Aktive erwachsene Mitglieder. 
    Das sind natürliche Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr

2) Passive erwachsene Mitglieder. 
Das sind Personen, die den Verein unterstützen, ohne selbst das Angeln an den    Gewässern des Vereins ausüben zu dürfen.

3) Jugendliche Mitglieder. 
Das sind Personen, die zu Beginn des Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben.

4) Ehrenmitglieder.

§ 4 Aufnahme

(1) Mitglied werden kann jede Person, die die jeweils gültige Satzung anerkennt.

(2) Die Aufnahme ist schriftlich mit dem dafür vorgesehenen Formular beim Vorstand zu beantragen. Minderjährige müssen die  Zustimmung ihrer/es gesetzlichen Vertreter(s) nachweisen.

(3) Antragsteller können per Vorstandsbeschluss für die Dauer von mindestens 12 Monaten als Mitglieder zur Probe aufgenommen werden.

(4) Ab dem Aufnahmezeitpunkt gelten für Mitglieder auf Probe alle Rechte und Pflichten gemäß § 5, vorausgesetzt, dass die Beiträge entrichtet wurden.

(5) Die Beitragspflicht beginnt mit dem Zeitpunkt der Aufnahme auf Probe.

(6) Über die endgültige Aufnahme entscheidet der Vorstand nach Ablauf der Probezeit per Mehrheitsbeschluss.

(7) Gründe für die Ablehnung eines Antrages müssen nicht genannt werden.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Rechte

(1) Alle aktiven Mitglieder haben das Recht, an den vom Verein bewirtschafteten Seen den Angelsport unter Einhaltung der Gewässerordnung auszuüben.

(2) Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen und Anträge zu stellen.

(3) Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind in den Vorstand wählbar.

(4) Jedem Mitglied, das sich in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht auf 
Beschwerde zu.

(5) Alle Rechte eines Mitgliedes ruhen, 

     - wenn das Mitglied, trotz schriftlicher Mahnung, den Jahresbeitrag nicht fristgerecht nach Beitragsordnung gezahlt hat

     - solange ein anhängendes Ausschlussverfahren nicht rechtskräftig abgeschlossen ist.

Pflichten

(1) Die Mitglieder erkennen die Satzung, die Gewässer- und Beitragsordnung in der jeweils gültigen Fassung als verbindlich an.

(2) Beschlüsse der Vereinsorgane und Anordnungen des Vorstandes sind für alle 
Mitglieder bindend.

(3) Von allen aktiven Mitgliedern sind Arbeitsleistungen zu erbringen, die dem Ausbau, der Erhaltung und Gestaltung der Vereinsgewässer und -anlagen, sowie für Zwecke des Naturschutzes dienen. Näheres ist in der Vereinsordnung geregelt.

(4) Von allen Mitgliedern wird eine rege Mitarbeit innerhalb des Vereins erwartet.

§ 6 Ende der Mitgliedschaft / Statusänderung

1. Die Mitgliedschaft endet durch

(1) Tod

(2) Kündigung

Die aktive und passive Mitgliedschaft kann durch schriftliche Erklärung       gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand mit einer Frist von drei Monaten zum Jahresende gekündigt werden.

Die Mitgliedschaft auf Probe kann von beiden Seiten mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden.

(3) Ausschluss nach Ausschlussverfahren

Ein Ausschlussverfahren kann eingeleitet werden, wenn ein Mitglied

a) gegen die Regeln der Satzung, gegen die hessische Fischereiordnung oder gegen Sitte und Anstand grob verstoßen hat.

b) das Ansehen und die Interessen des Vereins geschädigt hat.

c) wegen eines Fischereivergehens rechtskräftig verurteilt worden ist.

d) sich durch Fischfrevel, Fischereivergehen oder ebenso zu bewertende     Handlungen strafbar macht, dazu anstiftet, Beihilfe leistet oder bewusst duldet.

e) innerhalb des Vereins wiederholt Anlass zu Streit und Unfrieden gegeben hat.

f) gegen die Vereinsordnungen verstößt, dazu anstiftet, Beihilfe leistet oder bewusst duldet.

Der Ausschluss erfolgt nach eingehender Klärung des Falles durch Mehrheitsbeschluss des Gesamtvorstandes.

Dem betroffenen Mitglied ist zuvor die Möglichkeit zur Anhörung zu geben. Der Ausschluss ist dem Mitglied in schriftlicher Form begründet mitzuteilen.

Gegen den Beschluss des Vorstandes steht dem Mitglied innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung der Ausschlussmitteilung das Recht der Berufung bei der Mitgliederversammlung zu. Diese ist innerhalb von zwei Monaten einzuberufen.

Bis zur Mitgliederversammlung ruht die Mitgliedschaft.

Bestätigt die Mitgliederversammlung den Ausschluss, steht dem Ausgeschlossenen der ordentliche Rechtsweg offen.

Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche an den Verein.

2. Statusänderung

(1) Der Wechsel von passiver zu aktiver Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Über die Änderung entscheidet der Vorstand.

(2) Der Wechsel von aktiver zu passiver Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu melden. Bis dahin gelten noch alle Rechte und Pflichten aktiver Mitglieder. Näheres ist in der Vereinsordnung geregelt.

(3) Der Wechsel von aktiver zu passiver Mitgliedschaft kann nach Vorstandsbeschluss erfolgen, wenn entsprechende Tatbestände vorliegen.

§ 7 Vereinsordnungen

(1) Beiträge, Gebühren und sonstige Leistungen die der Verein fordert, sind in der
Beitragsordnung geregelt. Die Beitragsordnung wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.

(2) Die Nutzung der vom Verein bewirtschafteten Gewässer ist in der Gewässerordnung geregelt. Die Gewässerordnung wird vom Vorstand beschlossen.

(3) Weitere Ordnungen können nach Bedarf erstellt und beschlossen werden.

§ 8 Vereinsorgane

(1) Der geschäftsführende Vorstand, bestehend aus

    a) dem Vorsitzenden

    b) dem stellvertretenden Vorsitzenden

    c) dem Rechner

    d) dem Schriftführer

2) Der erweiterte Vorstand, bestehend aus

    a) dem geschäftsführenden Vorstand

    b) dem Gewässerwart

    c) dem Pressewart

    d) dem Jugendwart

    e) den Beisitzern

    f) sonstigen Mitgliedern nach Bedarf oder Wahl

Jedes Vorstandsmitglied muss Vereinsmitglied sein. Der Vorsitzende, dessen Stellvertreter, der Gewässer- und der Jugendwart müssen darüber hinaus aktive Mitglieder sein.

3) die Mitgliederversammlung

§ 9 Dauer einer Amtsperiode

Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren durch einfache Stimmenmehrheit gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig.

§ 10 Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes während der Amtsperiode

(1) Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, kann der Vorstand einen Nachfolger benennen, der die Aufgaben bis zur nächsten Mitgliederversammlung übernimmt.

(2) Scheidet der 1. Vorsitzende während der Amtsperiode aus, tritt der stellvertretende Vorsitzende an dessen Stelle. Ein neuer 1. Vorsitzender ist innerhalb von 8 Wochen nach dem Ausscheiden des ehemaligen 1. Vorsitzenden in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung für den Rest der laufenden Amtsperiode zu wählen.

(3) Scheidet der stellvertretende Vorsitzende während der Amtsperiode aus, bestimmt der Gesamtvorstand mit Stimmenmehrheit einen Nachfolger, der die Aufgaben bis zur nächsten Mitgliederversammlung übernimmt.

(4) Eine Nachwahl muss innerhalb von 8 Wochen in einer außerordentlichen      Mitgliederversammlung stattfinden, wenn zwei oder mehr Mitglieder des      geschäftsführenden Vorstandes ausscheiden.

§ 11 Aufgaben des Vorstandes

(1) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und dessen Stellvertreter. Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis, die des stellvertretenden Vorsitzenden wird jedoch im Innenverhältnis auf den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden beschränkt.

(2) Der 1. Vorsitzende überwacht die Geschäftsführung der übrigen Vorstandsmitglieder. Alle Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, bei der Erledigung von Vereinsangelegenheiten im Rahmen ihrer Tätigkeit mitzuwirken.

(3) Der Vorstand entscheidet über alle Angelegenheiten des Vereins, soweit nicht nach der Satzung oder zwingenden gesetzlichen Bestimmungen dies anderen Vereinsorganen vorbehalten ist.

(4) Der 1. Vorsitzende ist ermächtigt, etwaige zur Genehmigung der Satzung und zur Eintragung des Vereins erforderliche formelle Änderungen und Ergänzungen der Satzung vorzunehmen.

(5) Die Sitzungen des Vorstandes werden durch den 1. Vorsitzenden oder dessen  Stellvertreter einberufen.

(6) Jeweils 2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vertreten zusammen den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

(7) Sämtliche Vorstandsämter sind ehrenamtlich.

§ 12 Vorstandssitzungen

(1) Vorstandssitzungen sind mindestens einmal im Quartal abzuhalten. Die Vorstandsmitglieder sind rechtzeitig einzuladen.

(2) Eine Vorstandssitzung muss stattfinden, wenn mindestens 2 Vorstandsmitglieder dies unter Angabe der Gründe beim 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter beantragen.

(3) Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes sind beschlussfähig, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind, darunter der 1. Vorsitzende oder dessen Stellvertreter.

(4) Sitzungen des erweiterten Vorstandes sind beschlussfähig, wenn mindestens 6 Vorstandsmitglieder anwesend sind, darunter der 1. Vorsitzende oder dessen  
Stellvertreter.

(5) Alle Beschlüsse werden durch einfache Stimmenmehrheit der anwesenden      Vorstandsmitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des     1. Vorsitzenden; bei dessen Abwesenheit die seines Stellvertreters.

(6) An das Ergebnis der Abstimmung ist der Vorstand bei Ausübung seines Amtes  gebunden.

(7) Ein Vorstandsmitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlussfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäftes mit ihm oder die Einleitung von Maßnahmen oder Erledigung eines Rechtsstreites zwischen ihm und dem Verein betrifft.

§ 13  Vollmacht und Verfügungsberechtigung

(1) Bankvollmacht erhalten nur die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes. Es sind jeweils 2 Vorstandsmitglieder gemeinsam bevollmächtigt. Hiervon abweichend haben der Vorsitzende und der Rechner Einzelvollmacht über die Konten des Vereines. Die maximale Höhe der Verfügungsberechtigung wird vom Vorstand festgelegt.

(2) Ausgaben, die den 30 fachen Jahresbeitrag für ein aktives Mitglied übersteigen, müssen von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.

(3) Alle anderen Ausgaben müssen vom Vorstand beschlossen werden.

(4) der Vorstand hat bei Gefahr im Verzug umgehend alle Maßnahmen zu treffen, Schäden vom Verein abzuwenden oder so gering wie möglich zu halten.

§ 14 Kassenprüfung

(1) Von der Mitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer zu wählen. Diese werden wechselnd für zwei Geschäftsjahre gewählt und zwar so, dass jedes Jahr ein Kassenprüfer neu gewählt wird. Ein aus dem Amt scheidender Kassenprüfer kann für das nächste Geschäftsjahr nicht wieder gewählt werden. Kassenprüfer kann jedes volljährige Mitglied werden, ausgenommen Vorstandsmitglieder.

(2) Aufgabe der Kassenprüfer ist es, sich jährlich durch Stichproben von der       Ordnungsmäßigkeit der Kasse und Buchführung zu überzeugen. Nach Abschluss des Geschäftsjahres ist eine eingehende Prüfung der Bücher, Belege und des       Jahresabschlusses vorzunehmen. Das Ergebnis der Prüfung ist der       Mitgliederversammlung vorzutragen.

(3) Die Kassenprüfer beantragen die Entlastung des Vorstandes durch die       Mitgliederversammlung.

(4) Der Vorstand kann jederzeit ohne Ankündigung eine Überprüfung der Kassenführung durchführen oder veranlassen.

§ 15 Mitgliederversammlung

(1) In jedem Kalenderjahr muss in den ersten drei Monaten eine Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand einberufen. Die Einladung muss mindestens 14 Tage vor dem festgelegten Termin erfolgen und enthält die Tagesordnung. Die Einladung erfolgt durch Aushang am Schwarzen Brett, durch die Veröffentlichung in einem öffentlichen Amtsblatt der Stadt Rödermark und durch Einladung in schriftlicher Form an die letztbekannte Anschrift des Mitglieds. Die Frist beginnt mit der Absendung der Einladung, Veröffentlichung und dem Aushang am Schwarzen Brett.

(2) Anträge, die in der Mitgliederversammlung behandelt werden sollen, müssen spätestens 7 Tage vor dem Versammlungstermin beim 1. Vorsitzenden in schriftlicher Form eingegangen sein.

(3) Dringlichkeitsanträge, die während der Mitgliederversammlung behandelt werden sollen, müssen zuvor durch die Versammlung als dringlich anerkannt werden.

(4) Der Vorstand muss eine Mitgliederversammlung innerhalb von zwei Monaten auch dann einberufen, wenn 1/3 aller stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe von Gründen beantragt.

(5) Über jede Versammlung wird ein Protokoll angefertigt. Es wird von dem 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer unterzeichnet.

(6) Beschlüsse werden durch einfache Stimmenmehrheit, bei Änderungen der Satzung aber durch drei Viertel Mehrheit der abgegebenen Stimmen (§ 33 Abs. 1, Satz1 BGB) gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende, bei Abwesenheit dessen Stellvertreter. Zur Änderung des Zweckes des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Eine Stimmabgabe von nicht erschienenen Mitgliedern muss in schriftlicher Form erfolgen (§ 33, Abs. 1, Satz 2 BGB).

(7) Alle anwesenden volljährigen Mitglieder haben Stimmrecht. Passive Mitglieder haben kein Stimmrecht, wenn über Anträge abgestimmt wird, die sich auf die Ausübung des Angelsportes und dazu notwendiger Maßnahmen beziehen. Das sind zum Beispiel: 

Beschlüsse zur Gewässer- und Gewässergeländebewirtschaftung oder Ausschlussverfahren gegen aktive Mitglieder. Diese Einschränkung gilt nicht für passive Vorstandsmitglieder.

(8) Abweichend von Ziffer 6 ist ein Mitglied nicht stimmberechtigt wenn die Beschlussfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäftes mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreites zwischen ihm und dem Verein betrifft (§ 34 BGB).

(9) Die Abstimmung erfolgt per Akklamation wenn keine geheime Wahl beantragt wird.

(10) Bei Vorstandswahlen ist eine Listen- oder Blockwahl zulässig.

(11) Bei mehreren Vorschlägen oder mehreren Bewerbern für ein Amt ist eine geheime Wahl vorzunehmen.

§ 16 Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1) Anhörung der Berichte und Protokolle der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer

(2) Entlastung des Vorstandes

(3) Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer

(4) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

(5) Festsetzung der Arbeitsstunden

(6) Beratung und Festlegung des Haushaltsplanes

(7) Beschluss über Satzungsänderungen

(8) Beschluss über Anträge des Vorstandes oder der Mitglieder

(9) Entscheidung über die Berufung bei Ausschlussverfahren nach §6 (3)

(10)  Ernennung von Ehrenmitgliedern auf Vorschlag des Vorstandes

(11)  Widerruf einer Ehrenmitgliedschaft

(12)  Befreiung der Pflichten von Ehrenmitglieder

§ 17 Vereinsvermögen

Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet der Verein ausschließlich mit dem Vereinsvermögen, das aus dem Kassenbestand, dem Bankguthaben und sämtlichen Inventar des Vereins besteht. Überschüsse aus allen Veranstaltungen gehören zum Vereinsvermögen. Durch die Mitgliedschaft wird kein Anteil am Vereinsvermögen erworben.

§ 18 Haftung

Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nach den Bestimmungen der abgeschlossenen Haftpflichtversicherung.

§ 19 Auflösung des Vereines

(1) Der Verein kann nur durch Beschluss einer eigens dazu einberufenen       Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine Stimmenmehrheit von drei Viertel der erschienenen aktiven Mitglieder erforderlich.

(2) Zur Versammlung ist schriftlich mit einer Frist von einem Monat per Einschreiben an die letztbekannte Adresse oder durch persönliche Zustellung einzuladen. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung beziehungsweise der persönlichen Zustellung.

(3) Der 1. Vorsitzende, der Schriftführer und der Rechner werden zu Liquidatoren bestellt.

(4) Der 1. Vorsitzende hat die Auflösung des Vereines beim Vereinsregister anzumelden.

(5) Soll die Auflösung des Vereines wegen Fusion/Verschmelzung erfolgen, hat der Vorstand die gesetzlichen Bestimmungen zu erfüllen (Umwandlungsgesetz v. 28.10 1994, BGBl. I  S.3210).

(6) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Rödermark, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 20 Gültigkeit

Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 09. März 2012 beschlossen und genehmigt.

Sie tritt am Tage nach dem Eintrag beim Amtsgericht in Kraft.

Alle früheren Fassungen verlieren damit ihre Gültigkeit.

Der Vorstand

gez. Heinz Berker
1. Vorsitzender